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Kontaktperson: Chris Ferrara
Good Counsel Publications,
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Pound Ridge, NY 10576
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E-mail: SemperTrad@aol.com.
Für weitere Auskunft über das Buch Fatima Priest oder verschiedene Rezensionen, besuchen Sie The Fatima Network bei: http://www.fatima.org

Pound Ridge, NY, 20. März 1998

Ein kanadischer katholischer Priester ist von sofortiger Aufhebung seiner priesterlichen Befugnisse von Bürokraten des Vatikans bedroht, während die hiesigen kirchlichen Autoritäten der wachsenden Kontroverse, die diese willkürliche Aktion umgibt, blind gegenüberstehen.

Die Strafe, die dem Pater Nicholas Gruner, der in Montreal geboren ist und der jetzt in Fort Erie, Ontario wohnt, bevorsteht, ist strenger als die Strafe, die viele Priestern erteilt wurde, die krimineller Taten verurteilt wurden - jedoch ist er überhaupt keines Verbrechens beschuldigt. Er hat sich mit seinem kräftigen und anhaltenden Eintreten für eine Rückkehr zu kirchlichen Traditionen, die in den letzten Jahrzehnten von Reformatoren des Vatikans verlassen wurden, den Zorn machtvoller Bürokraten des Vatikans zugezogen.
Pater Gruner führt eine Bewegung, die als der Internationale Fatima Rosenkranz Kreuz-zug bekannt ist, die für eine wachsende Anzahl von konservativen Katholiken, die mit den, während der letzten Jahrzehnten eingeführten, verschiedenen Kirchenreformen unzufrieden sind, zum Angelpunkt geworden ist. Die Statistiken des Vatikans selbst zeigen, daß diesen Reformen rapide fallender Kirchenbesuch der Massen folgte, zum Austritt von Millionen von Kirchenmit-gliedern führte und zu einer drastischen Abnahme von Priestern und Nonnen führte.
Der Fatima Kreuzzug ist nach dem Ort benannt, wo die heilige Jungfrau Maria 1917 so wundervoll den drei portugisieschen Kindern erschienen ist. Während das Hauptquartier der Bewegung in Fort Erie ist, ist sie nicht offiziell mit irgend einer kanadischen katholischen Diözese verbunden, und sie hat ein großes nicht-kanadisches Gefolge. In seinem Konflikt mitdem Vatikan hat Pater Gruner keine Unterstützung von den Behörden der kanadischen Kirche erhalten. Im Gegenteil haben mehrere kanadische Pastoren und Bischöfe unbegründete Beschuldigungen des Vatikans angenommen und wiederholt ohne sie auch nur zu bezweifeln.
Mittlerweile haben 5 katholischen Erzbischöfe, 11 katholischen Bischöfe, über 1200 Priester und Nonnen und über 15 000 katholische Gemeindmitglieder Briefe unterzeichnet, die Pater Gruner unterstützen. Diese Anzahl wächst weiterhin, sowie sich die Nachricht über die schlimme, mißliche Lage des kanadischen Priesters durch die Mitgliedschaft des weltweiten katholischen Klerus verbreitet. Die Hauptzahl seiner Anhänger sind in diesem Moment Einwohner der Vereinigten Staaten von Nordamerika, aber viele sind aus Ländern so weit entfernt wie Brasilien und Indien.
Die Reformatoren im Vatikan haben die Bewegung Pater Gruners bekämpft, seitdem es vor zwei Jahrzehnten in Kanada gegründet wurde. Frühe Anzeichen des Mißfallens erschienen in der Form unoffizieller Aktionen, haben sich aber seitdem zu einer technischen Herausforderung von Pater Gruners rechtlicher Lage als hochangese-hener katholischer Priester entwickelt. Ein Tribunal des Vatikans, das bereits ein Urteil über ihn gefällt hat, scheint bereit zu sein ein entgültiges Urteil zu fällen, das zu dem Resultat führen würde, daß Pater Gruner des Amtes enthoben würde. Einen Priester des Amtes zu entheben ist das klerische Equivalent einem Rechtsanwalt oder einem Arzt seine Lizenz zu entziehen.
Anders als die offiziellen Präsidien anderer Berufe, läßt die Kontrolle des Vatikans über den katholischen Klerus wenig Raum für moderne Begriffe von Gerechtigkeit und Menschenrechte. Das Tribunal, das die Zulassung von Priestern reguliert, erwägt Fälle und fällt sein Urteil völlig privat, ohne je dem Angeklagten ein Verhör zu verschaffen. Pater Gruner wurde gezwungen um seine priestliche Würde nur durch Rechtskorres-pondenz zu fechten.
In Effekt von der kanadisch-katholischen Kirchenhierarchie ausgeschlossen wegen seiner unerschütterlich traditionellen Ansichten, hat Pater Gruner seine Verleum-der allein gegemübergestanden, bis sich die Welle von Unterstützung vor kurzem erhob. Eine Briefkampagne, sowie das Erscheinen eines Buches über Pater Gruners Leben, Fatima Priest (von Francis Alban, Good Counsel Publications, Pound Ridge, N.Y.) waren ausschlaggebend dafür, daß Leute für seine gerechte Sache eingetreten sind. Viele Priester, die Unterstützung ausgesprochen haben, sehen auch die gerichtlichen Verfahren, die gegen Pater Gruner gebracht werden als eine potentielle Bedrohung ihrer eigenen Rechte als Priester. Je mehr Priester diese Ansicht vertreten, desto größer wird der Druck auf den Vatikan seine Aktionen zu rechtfertigen, die viele jetzt als eine Form von politischer Unterdrückung ansehen.
Ein Befehl, der Pater Gruner seiner Amtspflicht enthebt kann jeder Zeit ausge-sprochen werden. Zu der Zeit ist Pater Gruners letzte Hoffnung nur an den Papst direkt zu appellieren.
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