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HEILIGER VATER,
bitte gebiete der Verfolgung dieses treuen Priesters und seines Fatima Apostolats Einhalt!
Heiligster Vater:
Wir schreiben Euch im Bezug auf Pater Nicholas Gruner, der es seine Lebensaufgabe gemacht hat, die Fatima-Botschaft zu verbreiten. Sicherlich versteht niemand auf der Welt besser als Sie, Eure Heiligkeit, die Wichtigkeit dieser Botschaft.
1917 erschien die Mutter Gottes und Königin des Himmels, der Ihr Euer gesamtes Pontifikat gewidmet habt und die Ihr mit solch filialer Ergebenheit lieben, in Fatima drei Schäferskindern, um der Kirche und der Welt einen göttlichen Aufruf zu überbringen. Dieser Aufruf, die Botschaft von Fatima, mahnt die ganze Kirche zu eucharistischer Ergebenheit und Reparation, zur Zuflucht zum Unbefleckten Herzen Marias und zur persönlichen Konvertierung.
In Fatima rief die Mutter Gottes auch zur kollegialen Weihung Rußlands zu Ihrem Unbefleckten Herzen als gottgewolltes Mittel auf, Frieden in unsere kämpfende Welt zu bringen. Sie vermittelte auch, was heute als das dritte Geheimnis von Fatima bekannt ist, dessen mysteriöser Inhalt den Gläubigen noch nicht offenbart wurde, aber welches, so glauben viele, eine ernste Warnung über den Zustand der Kirche und der Welt in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ist.
Sogar die sekuläre Geschichtsschreibung besagt zweifelsohne, daß Unsere Liebe Frau am 13. Oktober 1917 die Authentizität der Botschaft von Fatima bestätigte: In dem Augenblick, der von den drei Schäferskindern vorausgesagt worden war, waren über 70 000 Seelen—Gläubige und Ungläubige zugleich—die sich an der Cova da Ira versammelt hatten, um zu sehen, ob die Kinder die Wahrheit über "die Frau" sprächen, Augenzeugen des größten öffentlichen Wunders seit der Teilung des Roten Meeres.
Wie Ihr Vorgänger, der uns in geschätzter Erinnerung bleibt, Papst Pius XII., 38 Jahre später zu einer Gruppe von Fatima-Pilgerern sprach:
"Wenn wir Frieden haben wollen, müssen wir die Wünsche, die in Fatima geäußert wurden, erfüllen. Die Zeit, in der wir Fatima anzweifeln konnten, ist lang vorüber. Jetzt ist es Zeit für Werke."
Heiliger Vater, wir erinnern uns sehr lebhaft an die beiden Pilgerfahrten, die Ihr nach dem Attentat auf Euer Leben am 13. Mai 1981 unternahmt—genau am Jahrestag der ersten Erscheinung Unserer Frau in Cova da Ira. Während Eurer Pilgerfahrt im Mai 1982 verlieht Ihr der Überzeugung Ausdruck, daß keine andere als Unsere Liebe Frau von Fatima Euch an diesem schicksalshaften Tage zur Rettung kam, und Ihr danktet ihr. Im Ton Eures Vorgängers deklariertet Ihr:
"Der Aufruf Unserer Mutter Maria bei Fatima veranlaßt die gesamte Kirche, sich für die Erfüllung der Wünsche Unserer Frau verantwortlich zu fühlen... Die Botschaft erlegt ihr eine Verpflichtung auf ..."
Bei dem gleichen Anlaß, Heiliger Vater, machtet Ihr es klar, daß die Botschaft von Fatima ihre Wichtigkeit über die Jahre nicht verloren hat, sondern daß sie heute wichtiger ist als je zuvor:
"Wegen der kontinuierlichen Zunahme der Sünde und Gefahr, wie zum Beispiel der Gefahr eines Atomkrieges, die jetzt die Menschheit bedroht, ist die Botschaft von Fatima in unserer Zeit noch dringlicher und relevanter, als sie s war, als Unsere Liebe Frau vor 65 Jahren erschien."
Angesichts der zweifelslosen Wichtigkeit der Botschaft von Fatima im Leben der heutigen Kirche—und in Eurem Leben, Heiliger Vater—können wir uns kein würdigerer Apostolat vorstellen, als die Vermittlung eines besseren Bewußtseins und eines besseren Festhaltens an dieser Botschaft.
Ein guter Priester unter Beschuß
Eure Heiligkeit, für die letzten 20 Jahre—sein gesamtes priesterliches Leben—hat sich Pater Gruner für ein solches Apostolat eingesetzt. Unermüdlich predigte er die Fatima-Botschaft und förderte er die Marienverehrung in der ganzen Welt, vollkommen in Übereinstimmung mit seinem Gewissen und den kirchlichen Gesetzen.
Trotzdem werden der Ruf dieses treuen Priesters und die Existenz seines Fatima- Apostolats von ein paar Bürokraten des Vatikans gefährdet.
Eure Heiligkeit werdet Euch daran erinnern können, daß am 12. Juli 1995 ein Erzbischof, ein Bischof, sowie auch eine Zahl von Priestern und mehr als 9 000 Laien einen öffentlichen Brief an Eure Heiligkeit publizierten, der zwei Seiten in Il Messaggero, der größten Tageszeitung Roms, einnahm. Der Brief bat Euch um Eure Fürsprache in der Sache Pater Gruners und seines Fatima Apostolats.
Eure Heiligkeit, während wir diesem Appell erklären, wird die Lage, die Anlaß zu unserem ersten Öffentlichen Brief gab, noch schlechter. Die grundlegendsten Verfahrensrechte und die Achtung der Würde eines Priesters, die anderen Priestern, auch denen, die eine falsche Lehre fördern oder ernster moralischer Vergehen schuldig sind, gewährt werden, werden Pater Gruner vorenthalten. Die Kampagne gegen Pater Gruner, die von diesen Vatikanbürokraten geführt wird, hat die Grenzen der Vernunft und des kanonischen Rechtes überschritten, und hat nichts mit dem Wohl der Kirche zu tun. Kurz gesagt, es scheint eine vendetta geworden zu sein—gegen die Proklamation der Fatima-Botschaft und den Priester, der einer ihrer publiksten Befürworter ist.
Unsere privaten Bittschriften umgeleitet
Eure Heiligkeit, bevor wir entschieden, diesen zweiten Öffentlichen Brief zu publizieren, reisten Pater Gruner und ein prominenter Laie und Befürworter des Apostolats zum Vatikan, um bei Euch zwei kanonische Bittschriften einzulegen;* eine von Pater Gruner selbst und die andere von einigen Laien, die als Leiter seines Apostolats dienen. Zwei Bischöfe und ein Laie übergaben Euch die selben Bittschriften bei Eurer Generalaudienz am 20. November 1996.
*Während dem Kanon 1405 und 1406 gemäß, nur der Papst darüber richten kann.
Am 13. Mai 1997,** fast sechs Monate später, haben wir noch immer keine Antwort erhalten. Mitglieder Eures Verwaltungsstabs, die offensichtlich die Autorität besitzen, Dokumente für Euch anzunehmen, weigerten sich, ihre Namen zu nennen und machten es klar, daß Ihr in aller Wahrscheinlichkeit diese Schriften niemals lesen würdet. Wir müssen annehmen, daß sogar kanonische Bittschriften, die Euch in verfahrensrechtlicher Form (inklusive betrachtlicher Dokumentation) überreicht wurden, von denjenigen unterdrückt und zurückgehalten wurde, die Pater Gruner und den Mitgliedern seines Apostolats das Recht vorenthalten wollen, das Gott jedem Katholiken gewährt, auch einem angeklagten Hetzer, nämlich das Recht, sich an den Papst zu wenden.
Deshalb dieser zweite öffentliche Appell an Eure Heiligkeit.
**Am 1/31/98, über ein Jahr später, haben wir immer noch keine Antwort.
Mißbrauch der Macht
Heiliger Vater, in den letzten zwei Jahren haben ein paar Vatikanbürokraten systematisch einen Plan durchgeführt, der, wie sie denken, narrensicher ist, um Pater Gruner zum Schweigen zu bringen und sein Fatima Apostolat zu zerstören, ohne ein dem kanonischen Recht entsprechendes gesetzmäßiges Verfahren.
Zuerst blockierten diese Bürokraten gnadenlos Pater Gruners "Inkardination" von einer Reihe von Bischöfen, die die guten Werke seines Apostolats fördern wollten, indem sie ihn zum Priester ihrer Diözesen machten. Jedesmal, wenn ein Bischof Pater Gruner die Inkardination anbot, setzten die Bürokraten auf private und illegale Weise den Bischof unter Druck, bis er das Angebot zurückzog.
Dann verursachten die Bürokraten, daß Pater Gruner aus Kanada, seiner Heimat, zurück in die Diözese seiner Ordination in Italien gerufen wurde, nach einer gebilligten Abwesenheit von 20 Jahren. Der einzige Grund dafür war das angebliche "Versagen" Pater Gruners, einen anderen Bischof zu finden—ein "Versagen", das die Bürokraten selber arrangiert hatten!
Die Bürokraten haben Pater Gruner, der 55 Jahre alt ist, genau 29 Tage gegeben, sein Fatima Apostolat inklusive eines Waisenhauses, das dem Unbefleckten Herzen Marias gewidmet ist, seines Hauses, und aller seiner persönlichen Beziehungen und Verpflichtungen, hinter sich zu lassen, um für den Rest seines Lebens ins Exil zu gehen in eine abgelegene italienische Diözese, die ihn seit 1978 weder unterstützt noch um seine Mitarbeit gebeten hat!
Es kommt noch schlimmer, Eure Heiligkeit. Als Pater Gruner vor einem kirchlichen Tribunal gegen dieses unglaublich ungerechte Urteil in die Berufung ging, waren seine Richter die selben Bürokraten, die ihn ins Exil zwingen wollten! Und als Pater Gruner darum bat, daß diese Bürokraten von der Verhandlung zurückträten, weil sie offensichtlich keine unvoreingenommenen Richter waren, antworteten sie, daß Pater Gruner keinen Anspruch auf einen unvoreingenommenen Richter in einem "Verwaltungsverfahren" hätte!
Diese voreingenommenen Richter gaben dann einen Erlaß heraus, der besagt, daß Pater Gruner "versagt" hätte, einen anderen Bischof zu finden, und daß dieses "Versagen" Grund genug war, ihn nach 20 Jahren zurück nach Italien zu befehlen. Diese Bürokraten bestraften Pater Gruner für das Versagen in einer Aufgabe, die sie selbst ihn nicht ausführen ließen!
Kurz gesagt, Eure Heiligkeit, diese Bürokraten quälten Pater Gruner die letzten zwei Jahre hindurch, wie eine Katzte eine Maus quält—zutiefst überzeugt, daß Pater Gruner ihrer Macht keinen Widerstand leisten kann.
Aber die Verfolgung hörte auch hier nicht auf, Eure Heiligkeit. Sie verwendeten den gewaltigen Verwaltungsapparat, der ihnen zur Verfügung steht, um Bischöfe daran zu hindern, ein Visum zu bekommen, das es ihnen ermöglicht hätte, zu den von Pater Gruners Apostolat veranstalteten Fatima-Tagungen zu fahren.Obendrein verteilten sie communiques in der Diplomatenpost der päpstlichen Nuntien, die an jeden Bischof der Welt gerichtet waren, und dazu anhielten, diesen Tagungen fernzubleiben.
Aber die Bürokraten waren immer noch nicht damit zufrieden, daß sie genug getan hatten, um Pater Gruner zu ruinieren und sein Lebenswerk zu zerstören.Sie verwendeten die Massenmedien, derer sie sich zu bedienen wissen, dazu, täuschende "Deklarationen" im L'Osservatore Romano, Avvenire und im Vatikanradio herauszugeben, die besagen, daß das Apostolat des Paters nicht "die Zustimmung der kirchlichen Autorität" trüge, wenn sie genau wissen, daß das kirchliche Recht keine solche Zustimmung verlangt. Natürlich gibt es heute viele private Apostolate, die ohne "die Zustimmung der kirchlichen Autorität" arbeiten, den Eure Heiligkeit selbst unterstützte ihre Gründung, entsprechend der Erklärung über das Apostolat der Laien des zweiten Vatikankonzils und dem Kodex des kanonischen Rechtes, das Ihr 1983 persönlich verkündetet.
Noch nie dagewesene Taten
So viele noch nie dagewesene Taten gegen einen einzigen Marienpriester und sein Fatima Apostolat in Kanada! Ein weltweiter Apparat, der gegen ihn mobilisiert wird! Und dabei gibt es heute in der Kirche ungläubige Kleriker und ketzerische Gruppen, die die Glaubenslehre Eurer Heiligkeit öffentlich verachten und gegen die diese Bürokraten nichts unternehmen!
Eure Heiligkeit, wir sind der Meinung, daß die Maßnahmen, die gegen Pater Gruner ergriffen wurden, nie vorher einen schuldloseren Priester trafen. Wir würden sogar sagen, daß solche Maßnahmen gegen keinen Priester der letzten Zeit ergriffen wurden. Wir würden es tatsächlich wagen zu behaupten, daß mehr Rücksicht auf die Verfahrensrechte und die priesterliche Würde Martin Luthers genommen wurde, und dies, nachdem er den Papst öffentlich verspottet und die Doktrinen seines Magisteriums abgelehnt hatte!
Eure Heiligkeit, wir können nur mit Verwunderung dem Spektakel zusehen, in dem Pater Gruner wie der schlimmste kirchliche Verbrecher behandelt wird, obwohl er keine Straftat gegen den Glauben und die Moral begangen hat. Wie kann dieses Spektakel erklärt werden? Wohl nur durch Pater Gruners furchtlose Proklamation der vollen Fatima-Botschaft. Es gibt sonst nichts an diesem Priester, das solche Feindlichkeit verursachen könnte.
Es ist sicher wahr, Eure Heiligkeit, daß die kollegiale Weihung Rußlands und die Offenbarung des dritten Geheimnisses zu den kontroversiellsten kirchlichen Themen gehören. Es ist aber auch wahr, daß viele Katholiken, die Eurer Heiligkeit ganz loyal zur Seite stehen, unter ihnen Pater Gruner, vollkommen überzeugt sind, daß diese zwei Elemente der Fatima-Botschaft Kernpunkte darstellen für die Auflösung der Krise, in der sich die Kirche und die Welt befinden.
Wie Ihr wißt, Eure Heiligkeit, sprach Jesus zu Schwester Lucy über die Weihung Rußlands, die Unsere Liebe Frau von Fatima fordert: "Laß es Meine Priester wissen: wenn sie dem Beispiel des französischen Königs in der Verzögerung der Durchführung Meines Befehles folgen, folgen sie ihm auch ins Verderben."
Von der Warnung Unseres Gottes an Seine Kirche vorangetrieben, teilt Pater Gruner die Überzeugung vieler Gläubiger, daß bis zu dem Zeitpunkt, in dem die Weihungsfrage endgültig entschieden wird, Katholiken alles in ihrer Macht Stehende tun sollten, um die Erfüllung der Wünsche Unserer Lieben Frau von Fatima zu sichern.
Eure Heiligkeit, ist das ein Verbrechen?
Ein Erzbischof spricht sich gegen die Ungerechtigkeit aus
Eure Heiligkeit, im November 1995 erhielt Pater Gruner einen formellen Erlaß der Inkardination von einem gutgewillten Erzbischof—einer der vielen Prälaten, die dem Pater Zuflucht vor seinen Verfolgern zu gewähren suchten. In diesem Erlaß attestiert ein Erzbischof von 25 Jahren die Tatsache, daß Pater Gruner von den Bürokraten verfolgt wird:
"Böse Kräfte haben sich zusammengetan, um Ihrem Werk der Liebe ein Ende zu setzen. Aber Sie hören nicht auf, in Gott zu vertrauen. Seine Liebe ist standhaft und Er wird nie versagen, obwohl Sie vielen Prüfungen und sogar der Verfolgung ausgesetzt sein mögen. Gott wird Ihnen Beruhigung und Trost durch unzählbare Freunde und Leute, die Ihnen Glück wünschen, zusprechen. Bürokratische Kräfte können Gottes Werk nicht aufhalten. Ich bete, daß Sie Ihre gottgegebene Mission trotz der starken Opposition weiterführen."
Es dauerte nicht lang, bis der Erzbischof in der unaufhaltsamen Maschinerie von Vergeltungsmaßnahmen gefangen war, die die Bürokraten betrieben. Bald nachdem er den Erlaß der Inkardination für Pater Gruner herausgegeben hatte, erhielt der Erzbischof ein privates communique von den Bürokraten, das ihn dazu anhielt, Pater Gruner in seiner Erzdiözese nicht zu inkardinieren. Die Bürokraten fühlten sich noch nicht einmal genötigt, einen Grund für diese noch nie dagewesene Einmischung in die Vorrechte eines Erzbischofs anzuführen!
Und so wurde ein weiterer Freund Pater Gruners und seines Fatima Apostolats unter Druck gesetzt, bis er sich unterfügte, während das Katz- und Mausspiel der Bürokraten weitergeht in Richtung seines, wie sie offensichtlich meinen, unausweichlichen Ausgangs.
Bitte helft diesem Priester, Heiliger Vater
In den letzten Jahren, Eure Heiligkeit, haben wir hilflos zugesehen, wie die Pläne der Bürokraten, Pater Gruner und sein Fatima Apostolat zum Schweigen zu bringen, voranschritten, während Priestern, die eifrig darum bemüht sind, das gemeine Wohl der Kirche mit falschen Lehren oder unaussprechlichen Skandalen zu untergraben, ihre "Rechte" unter dem kanonischen Recht zugesprochen werden, oder jene von den selben Bürokraten, die Pater Gruner jahrelang verfolgt haben, einfach ignoriert werden.
Wir wenden uns nun an Euch, in diesem außerordentlichen Forum, da es sich klar gezeigt hat, daß Pater Gruner in den Vatikankongregationen, die von diesen Bürokraten manipuliert werden, nie Gerechtigkeit erfahren wird. Eure Heiligkeit, sie haben sogar schon "erlassen", daß Pater Gruner nicht einmal das Recht auf einen unparteiischen Richter hat!
Das Ergebnis steht in diesem Fall schon fest, und das Verfahren ist nichts als eine leere Formalität: Pater Gruner soll durch jedes dienliche Hilfsmittel zum Schweigen gebracht werden—wenn Eure Heiligkeit ihm nicht zur Hilfe kommt.
Bitte gebietet der Verfolgung Pater Gruners Einhalt, Eure Heiligkeit. Wir bitten Euch darum nicht aus unmäßiger Zuneigung zu einem Mann, sondern weil die Ungerchtigkeiten, die diesem Priester aufgehäuft werden von denen, die ihre kirchlichen Ämter mißbrauchen, Berichtigung verlangen—noch viel mehr zu einer Zeit, in der die selben Bürokraten gewissenhaften Respekt für die Reputation und die Verfahrensrechte von ungläubigen Klerikern zeigen, die dem Leib Christi unabsehbaren Schaden zufügen.
Aber eine noch wichtigere Frage der Gerechtigkeit und der Wahrheit steht in Pater Gruners Fall auf dem Spiel, Eure Heiligkeit. Seit 1975 haben mehr als 5 Millionen Kirchenmitglieder Petitionen unterzeichnet, die für die öffentliche und kollegiale Weihung Rußlands zu dem Unbefleckten Herzen Marias plädieren.
Eure Heiligkeit, die Unterzeichner dieser Petitionen sind nicht dissidente Katholiken, wie jene in Deutschland und den Vereinigten Staaten, die sogar jetzt Petitionen herumgehen lassen, die kühnerweise nach Änderungen in der festgelegten Lehre der Kirche bezüglich des Glaubens und der Moral verlangen—als ob dies möglich wäre!
Nein, die Katholiken, die für die kollegiale Weihung Rußlands plädieren, sind ihrem Papst ganz loyal. Und sie wissen, Eure Heiligkeit, daß das unfehlbare Magisterium der Kirche lehrt, daß die Gläubigen sich an ihren Papst wenden können für die Beseitigung berechtigter Beschwerden in der Kirche.
Eure Heiligkeit, Pater Gruner hat den Sorgen vieler treuen Katholiken, darunter uns alle, Ausdruck verliehen. Sollten wir nicht gehört werden, in einer Sache, die das Wohl der Kirche und die Erlösung vieler Seelen betrifft? Oder wird es wirklich so sein, daß die immer wachsenden Stimmen der Dissenter toleriert werden, während Pater Gruner gnadenlos gejagt, exiliert und unter Druck gesetzt wird, nur weil er die Fatima-Botschaft predigt?
Unser Gebet für Hilfe
Heiliger Vater, um dieses guten Priesters willen, um der vielen seine wahre Überzeugung teilenden Gläubigen willen, und um der kirchlichen Gerechtigkeit willen ersuchen wir Euch, der Verfolgung Pater Gruners ein Ende zu setzen. Wir beten dafür, daß Ihr Eure höchste apostolische Autorität für Pater Gruner einsetzt, indem Ihr:
—Befehlt, daß die Bürokraten, die Pater Gruner verfolgen, den noch nie dagewesenen Mißbrauch ihrer Autorität ein Ende setzen, daß sie mit der Veröffentlichung von Lügen und versteckten Andeutungen ihn aufhören, und, daß sie ihm erlauben, seine gottgegebenen Rechte, als Priester und Mitglied der katholischen Kirche die volle Botschaft von Fatima zu proklamieren, auszuüben und sich an seinem aus Klerikern und Laien bestehenden Fatima Apostolat zu beteiligen.
—Verordnet, daß Pater Gruner das Recht hat, in den Dienst eines gutgewillten Bischofs zu treten, ohne Angst vor den Vergeltungsmaßnahmen der Bürokraten haben zu müssen.
—Befehlt, daß die Bürokraten ihrer noch nie dagewesenen Einmischung in die Angelegenheiten gutgewillter Bischöfe, die Pater Gruner die "Inkardination" anbieten, seinem Apostolat auf sonstige Weise helfen oder dessen Tagungen besuchen wollen, ein Ende setzen.
Wir, die Freunde Pater Nicholas Gruners, ersuchen Euch in aller Bescheidenheit, einem Priester diese Zeichen Eurer Gerechtigkeit zu gewähren und dadurch uns—die Euch treu sind, die täglich um ihren Glauben kämpfen, und die die vom Himmel gesandte Botschaft von Fatima nie vergessen werden—ein Zeichen der Ermutigung zu geben.
Ehrfürchtig unterbreitet an diesem 27 sten Mai im Jahre unseres Herren 1997.
To date,
6 Archbishops, 12 Bishops, over 1,100 priests and religious and in excess of 15,000 people have signed this Public Appeal to the Pope.
NOW
Add Your Name to this Public Appeal!
All information provided in this form will be held in strictest confidence!
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