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FATIMA
FAQ
1. WAS IST DIE BOTSCHAFT VON FATIMA?
Die Botschaft von Fatima besteht aus einer Anzahl von genauen
Prophezeiungen, Bitten, Warnungen und Versprechen, in Bezug auf
den Glauben und die Welt, die von der Selipen Jungfrau Maria
drei Hirtenkindern -- Lucia, Jacinta und Francisco -- in einer Reihe
von Erscheinungen in Fatima, Portugal vom Mai bis Oktober 1917
überbracht wurden.
2. WARUM SOLLTE ICH AN DIE BOTSCHAFT VON FATIMA
GLAUBEN?
Sie sollen an die Botschaft von Fatima glauben weil:
- Sie wurde durch ein nie dagewesenes öffentliches Wunder bestätigt, das Wunder der Sonne, das sich an genau demselben Moment ereignete, an dem Lucia es vorausgesagt hatte. Mehr als 70.000 Leute, unter ihnen Freimaurer, Kommunisten und Atheisten sahen die Sonne, gegen alle kosmischen Gesetze, am Himmel wirbeln, Farben auswerfen und auf die
Erde herabkommen. Das EReignis wurde in Zeitungen der ganzen Welt berichtet, unter ihnen die New York Times.
- Alle Päpste nieben seit dem Wunder von Fatima haben erkannt, daß die Botschaft echt ist. Mehrere Päpste sind persönlich nach Fatima gegangen, unter ihnen Paulus VI., Johannes Paulus I., und Johannes Paulus II., der 1982 in Fatima sagte, daß "die Botschaft von Fatima der Kirche eine Verpflichtung auferlegt."
- Viele andere Wunder sind von Gott vollbracht worden, die die Fatima Botschaft als echt und von Ihm kommend erwiesen haben, nicht nur zu der Zeit des Sonnenwunders, am 13. Oktober 1917, sondern während der Jahre bis zu diesem Tag, Wunder von Konversionen und Heilungen, die die Wissenschaft nicht auf natürliche Weise erklären kann.
- Die Botschaft von Fatima hat Weltereignisse genau vorausgesagt, die beweisen, daß sie eine echte Prophezeiung ist.
3. WAS HAT DIE FATIMABOTSCHAFT VORAUSGESAGT?
Die Fatimabotschaft prophezeite 1917 akkurat alle folgenden Vorkomm-
nisse, die sich eingestellt haben:
- das Ende des Ersten Weltkrieges;
- die Entstehung Rußlands als eine Weltmacht, die "seine Irrtümer (darunter Kommunismus) in der ganzen Welt verbreitete … Kriege und Verfolgungen der Kirche anfing";
- die Wahl eines Papstes, der Pius XI. genannt wurde;
- der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nachdem ein eigentümliches Licht am Nachthimmel erschienen war.
Die Botschaft von Fatima sagte auch voraus, daß wenn die Bitten der
Jungfrau Maria in Fatima nicht eriüllt würden, viele Seelen verloren gehen
werden, "der Heilige Vater wird viel leiden müssen", es wird weitere Kriege
und Verfolgungen der Kirche geben und "verschiedene Länder werden ver-
nichtet werden." Die prophezeite Vernichtung von Ländern hat noch nicht
stattgefunden, aber viele befürchten,, daß es sich bald ereignen wird wegen
der wachsenden Sittenlosigkeit und Verderbtheit in der Welt.
4. WAS FORDERT DIE BOTSCHAFT VON FATIMA?
In Fatima hat Unsere Liebe Frau gesagt, daß Gott Hingabe an das Unbefleckte
Herz hariaj in der Welt herstellen will. Unsere Liebe Frau sagte, daß viele Seelen
von der Hölle bewahrt würden und die Vernichtung von Nationen vermieden
würde, wenn zu der rechten Zeit, vor allem auf die folgende Weise die Weihe an das
Unbefleckte Herz vollzopen werden könnte:
- Die Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Maria durch den Papst zusammen mit den Bischöfen der Welt in einer feierlichen öffentlichen Zeremonie und
- Beichte und Heilige Kommunion (Rarenkranz und 15 min meditation) als Wiedergutmachung für die Sünden, die gegen die Selige Jungfrau Maria begangen worden waren, an den ersten Samstagen von fünf folgenden Monaten - ein Brauch,
der den Katholiken als die Fatima-Súhnesamstag bekannt ist.
5. SIND DIESE BITTEN VON UNSERER LIEBEN FRAU VON FATIMA
ERFÜLLT WORDEN?
Nein, nicht ganz. Eine Anzahl von Gläubigen üben die Weihe des "Fatima Súhnesamstug" aus, aber Rußland ist noch nicht dem Unbefleckten Herzen Mariae
in einer öffentlichen Zeremonie, geleitet vom Papst zusammen mit den katholischen
Bischöfen der Welt, geweiht worden.
1982 wurde Lucia, die letzte lebende Seherin von Fatima, die jetzt als
Nonne in einem Kloster in Coimbra lebt, gefragt, ob ein Versuch der Weihe
durch Papst Johannes Paulus II. ausreiche. Sie antwortete, daß es nicht
ausreiche, denn Rußland sei nicht erwähnt worden und die Bischöfe der
Welt hatten nicht an der Zeremonie teilgenommen. Ein anderer Versuch
1984 an einer Weihe, erwähnte weder Rußland noch verlangte sie die
Teilnahme vieler der Bischöfe der Welt, und Schwester Lucia sagte sofort
danach, daß diese Weihe ebenfalls nicht die Bedingungen Unserer Lieben
Frau erfüllt habe.
6. WOVOR WARNT DIE BOTSCHAFT VON FATIMA?
Sie warnt davor, daß wenn die Bedingungen Unserer Lieben Frau von Fatima
der Weihung Rußlands und der Weihe des "Fatima Súhnesamstug" nicht erfüllt
werden, die Kirche verfolgt werden wird, daß es andere größere Kriege geben
wird, daß der Heilige werden viel leiden muß und verschiedene Nationen vernichtet
werden. Viele Nationen von den militanten russischen Atheisten versklavt
werden. Vor allem werden viele Seelen verloren gehen.
7. WAS VERSPRICHT DIE BOTSCHAFT VON FATIMA?
Die Botschaft von Fatima verspricht, daß wenn die Bedingungen Unserer Lieben
Frau von Fatima ausgeführt werden, "Mein Unbeflecktes Herz triumphieren wird.
Der Heilige Vater wird mir Rußland weihen, es wird konvertiert werden, und
eine Zeit des Friedens wird der Menschheit gewährt werden."
8. IST ES NICHT WAHR, DASS DIE WEIHE RUSSLANDS 1984 ER-
FÜLLT WURDE UND DASS DER FALL DES KOMMUNISMUS BEWEIST,
DASS DIE WEIHE WIRKSAM WAR UND DASS RUSSLAND JETZT KONVERTIERT?
Nein, es ist nicht wahr. Wir wissen, daß es nicht wahr ist, denn:
- Am 25. März 1984, nach der Weihe der Welt sagte Papst Johannes
Paulus II. zweimal, daß die Bedingung Unserer Lieben Frau von Fatima für
die Weihe Rußlands nicht erfüllt worden war.
- Bald nach der versuchten Weihe von 1984, die Rußland nicht erwähnte
oder die Teilnahme der Bischöfe der Welt verlangte, erklärte Schwester Lucia,
daß sie unzureichend sei, weil es nicht die Bedingungen erfülle, die ihr von Unserer
Lieben Frau gestellt worden seien.
- Seit 1984 ist der moralische und geistliche Zustand der Welt offensichtlich
viel schlechter geworden: In den letzten 14 Jahren gab es 600 Millionen Abtreibungen, und
Kriege sind überall in der Welt ausgebrochen. Euthanasie und homosexuelle
Betätigungen sind legalisiert worden. In Rußland selbst ist gerade
ein neues Gesetz verabschiedet worden, das gegen die katholische Kirche dis-
kriminiert zugunsten von Islam, Buddhismus, Judentum und Orthodoxen
Kirchen, die die katholischen Gemeinden unter den Kommunisten mit Zwang
besetzen. Daher ist es klar, daß Rußland noch nicht zum katholischen Glauben
konvertierist, wie UnsereLiebe Frau von Fatima es versprochen hat, wenn ihre
Bedingungen erfüllt werden.
- Es hat während der letzten vierzehn Jahren in Rußland sehr wenige Kon-
versionen zum Katholizismus gegeben. In ganz Rußland gibt es nur 300.000
Katholiken -- viel weniger als ein Prozent der russischen Bevölkerung. Zum
Vergleich, als Unsere Liebe Frau in Guadalupe, Mexico im 16. Jahrundert
erschien, konvertierten mehr als 7 Millionen Mexikaner vom Heidentum zum
Katholizismus innerhalb von neun Jahren und Mexiko wurde ein katholisches
Land.
9.WARUM IST DIE BOTSCHAFT VON FATIMA WICHTIG FÜR
MICH UND MEINE FAMILIE?
Die Botschaft von Fatima ist wichtig für Sie und Ihre Familie, weil sie die
Rettung von Seelen zur Folge hat, Frieden in der Welt und, wenn die Bedingun-
gen Unserer Lieben Frau von Fatima nicht ausgeführt werden, werden die Fol-
gen sein, daß Nationen vernichtet werden und die Menschheit unter militanten
Atheisten aus Rußland versklavt wird.
10. ABER IST DIE OFFENBARUNG VON FATIMA NICHT NUR EINE
PRIVATE ERLEUCHTUNG, AN DIE KEIN KATHOLIK GLAUBEN MUSS?
Nein, sie ist nicht nur eine private Offenbarung. Sie ist eine öffentliche, prophe-
tische Offenbarung, die von der Jungfrau Maria, Mutter Gottes, gemacht wurde.
Sie darf nicht mit der Offenbarung, oder Überlieferug des Glaubens, die mit dem Tod des letzten Apostel endete, verwechselt
werden. Aber öffentliche, prophetische Offenbarung eu dürfen nicht verachtet werden.
Die Prophezeiung der Jungfrau Maria wurde durch ein öffentliches Wunder
und durch eine ganze Reihe von Päpsten bestätigt. Auch sind ihre Vor-
aussagen wahr geworden.
Wenn auch der Glaube an die Botschaft von Fatima nicht streng von Katholiken
als eine Glaubensbekenntnis verlangt wird, wäre man recht unklug, solch eine offen-
sichtliche authentische Himmelsbotschaft zu verachten. Wie St. Paulus lehrte: "Ver-
achte keine Prophezeihungen, sondern beweise alle Dinge; halte fest an dem was
gut ist." (1 Thess. 5:20-21) Die Voraussagung von Fatima ist des Glaubens wert.
Wir sollten sie nicht verachten, sondern festhalten an dem was Unsere Liebe
Frau uns in Fatima gesagt hat.
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